Meine unwiderstehlichen (Geschmacks)-Erlebnisse

Authentisch, herzlich, leidenschaftlich. Ich liebe die Kombi aus Nord- und Süditalien

Authentisch, herzlich und leidenschaftlich: das sind die Gastgeberinnen vom Hotel Pradat allemal, da gibt’s nichts zu rütteln. Und das möchten sie mir auch bei Tisch zeigen und mich wortwörtlich schmecken lassen. Bei ladinischen Spezialitäten wie „bales“ (Knödel verschiedener Sorten), „cajincí“ (Spinatravioli), oder „panicia“ (Gerstensuppe) werde ich schon schwach… aber wenn es dann auch noch sizilianisch zugeht und Chefkoch Salvatore schmackhafte Caponata, Arancini und Cannoli auftischt, dann ist es definitiv um mich geschehen - mamma mia, was für ein Genuss!

Es ist genau diese einzigartige Kombi aus der mediterranen Küche (ja, Salvatore ist gebürtiger Sizilianer!) und der ladinischen Hausmannskost von Mamma Rita, die mich immer wieder in ihren Bann zieht und die ich so bis jetzt auch nur im Hotel Pradat im Corvara erleben durfte. Pssst… und die Geheimzutat eines jeden Gerichts ist natürlich gaaaanz viel amore und passione, so wie man es aus Italien eben kennt! 

Sowohl beim „Gustè“ (Frühstück) als auch bei der „Cëna“ (Abendessen) darf ich im hellen Speisesaal Platz nehmen, der die perfekte Location für ein Treffen von Nord und Süd ist. Hier servieren mir Paulina und Christina, die Töchter von Rita, höchstpersönlich Gericht für Gericht und erzählen mir Näheres zur Entstehung der Teller und zu den Zutaten. Da kann ich nur sagen: #LiebegehtdurchdenMagen!

Ladinisch für Genussmenschen

Ich habe gelernt, dass die ladinische Küche eine einfache Küche ist, aber wie sagt man so schön: in der Einfachheit liegt die Kraft. Die regionale Küche von Alta Badia steht zwar für Tradition, Bodenständigkeit und Authentizität, aber eben auch für Innovation und Weltoffenheit. Ich würde es mal so nennen: Dorfidylle trifft auf große weite Welt.

Früher mussten die Hausfrauen mit wenigen Zutaten auskommen und daraus köstliche Speisen zubereiten. Heute gibt es diese traditionelle Bauernküche immer noch (was ich erstaunlich finde), sie wird aber zum Teil etwas moderner interpretiert. So oder so: bei „tutres“ (gebackene salzige Krapfen mit Spinat-Ricottafüllung), Spätzle mit heimischem Wild, „bales“ (Knödel) kann ich nie Nein sagen, die sind einfach zu gut!

Entspannender Urlaub